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Darf ich vorstellen: unsere Langschläferin Schlumpfine (links im Bild), den schlecht gelaunten Muffi (Mitte) und den neugierigen Schlaubi (rechts).
Die drei kleinen Igel fanden wir Ende September bei einem abendlichen Rundgang durch unseren Garten. Drei so junge Tiere zu dieser Jahreszeit kamen uns schon merkwürdig vor. Wir beschlossen aber, sie über Nacht noch im Garten zu lassen, um zu sehen, ob die Mutter zum Füttern kommt. Als die drei am nächsten Morgen völlig ausgekühlt und zitternd noch immer an derselben Stelle lagen, beschlossen wir, sie zu wiegen und bei uns aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt wogen sie zwischen 100g und 120g.

In der warmen Küche gab es erst einmal eine Flohbehandlung und ein warmes Bad, bevor sie es sich auf einer Wärmflasche und unter einer Decke bequem machen konnten. Wenn man in solch ein kuschliges und warmes Bett gelegt wird, schläft man natürlich erst einmal ein. Das gab uns Zeit, Welpenaufzuchtmilch und ein Fläschchen zu besorgen, um die leeren Bäuche zu füllen. Während die Jungs recht schnell wieder mobil wurden und zu krabbeln begannen, lag Schlumpfine noch immer kraftlos da. Deshalb durfte sie den kompletten ersten Tag an meinem Bauch verbringen und siehe da, auch das kleine Mädchen wurde langsam wieder mobil und nebenbei auch zu meinem kleinen Liebling. Die beiden Jungs schloss hingegen meine Freundin in ihr Herz und so war für jeden gesorgt.
Um sie besser unterscheiden zu können, bekam jeder eine eigene farbige Markierung mit Nagellack auf die Stachelspitzen, was schließlich auch die Namensgebung erleichterte. Ständig schlecht gelaunt und am Schnaufen, das konnte nur ein Muffi sein und Schlaubi war ein Entdecker, er war immer auf Tour und verstand Dinge, wie das Trinken aus der Flasche, am schnellsten. Da wir nun einmal bei den Schlümpfen waren und es nur ein Mädchen gab, wurde sie Schlumpfine getauft.
Die ersten Mahlzeiten liefen ziemlich abenteuerlich. Bis jeder verstanden hatte, wie so ein Fläschchen funktioniert, vergingen einige Versuche, doch am Ende war die Flasche leer und die Bäuche der Rasselbande gefüllt. Nun standen wir vor der nächsten Herausforderung: dem Toilettengang. Mit einem Igel in der einen Hand und einem Wattestäbchen in der anderen begannen wir die dicken Bäuche zu massieren und ob ihr es glaubt oder nicht, man sieht auch im Gesicht eines Igels wie der Druck nachlässt. Das Saubermachen danach gefiel allerdings keinem der drei Rabauken. Beim Füttern am ersten Tag nutzte Schlaubi gleich unsere kurze Unachtsamkeit und wollte mit Hilfe der Fallbeschleunigung die Höhe des Tisches ermitteln, was er glücklicherweise unbeschadet überstand. Er war eben ein echter Abenteurer, dem seine Neugier auch später immer wieder zum Verhängnis wurde.
Bevor es für uns und die Igel ins Bett ging, gab es vor dem Fernseher noch eine Kuschel- und Körperwärmetherapie, welche die Rabauken auskosteten und auf unseren Bäuchen tief einschliefen. Man konnte jedes Mal beobachten wie sie anfingen zu träumen und im Schlaf zu zucken.
Der erste Tag war vorüber, aber das Abenteuer hatte für uns und die stachelige Rasselbande erst begonnen.

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